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Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus im Fokus

Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus im Fokus

Foto: Juliano de Assis Mendonca - Dr. Helmut Rönz, LVR-ILR, referiert über die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Rheinland zwischen 1918 und 1950.

Unter dem Titel „Rheinischer Adel zwischen 1918 und 1950“ veranstalten die Vereinigten Adelsarchive im Rheinland e.V. (VAR) am 30. und 31. Oktober 2023 eine wissenschaftliche Tagung in der Maltester Kommende in Engelskirchen. 15 Referentinnen und Referenten präsentieren fast 100 Teilnehmenden aus Wissenschaft und interessierter Öffentlichkeit erste Forschungsergebnisse zur Rolle des rheinischen Adels in der Zeit von Weimarer Republik und Nationalsozialismus. „Die Spanne der Vorträge reicht von biografischen Studien zu herausragenden Personen wie Paul von Eltz-Rübenach, zwischen 1932 und 1937 Verkehrsminister im Kabinett Hitler, bis zu einem umfassenden Überblick zu den Mitgliedschaften von Adeligen in der NSDAP“, erklärt Dr. Manuel Hagemann, der bei der Archivberatung des Landschaftsverbands Rheinland für die Betreuung der VAR zuständig ist: „Besonders stolz sind wir, dass es gelungen ist neben international herausragenden Experten wie Prof. Dr. Eckart Conze auch eine ganze Reihe von sehr vielversprechenden Nachwuchswissenschaftler*innen für das Thema zu begeistern.“ Ein Highlight war eine Diskussionsrunde am Abend des ersten Veranstaltungstages. Dr. Peter Weber sprach mit vier Vertreter*innen adliger Familien zwischen 21 und 93 Jahren über ihren Blick auf die Erinnerung der NS-Zeit in ihren Familien. Die Älteste in der Runde, Dr. Theodora Freifrau von dem Bottlenberg-Landsberg, brachte es auf den Punkt: „Stellen Sie sich Ihrer Geschichte. Das kann schmerzhaft sein, aber es ist auch unglaublich befreiend!“

Für Hagemanns Kollegen Dr. Gregor Patt belegt die Tagung nicht zuletzt deshalb, dass Unterlagen aus Adelsarchiven für die Aufarbeitung der Geschichte des 20. Jahrhunderts eine perspektivische Erweiterung von hoher Relevanz ermöglichen: „Ohne die Überlieferung aus Adelsarchiven lassen sich viele Fragen nicht abschließend klären. Hier lagern Quellen von hohem historischen Wert.“

Ermöglicht wird die Tagung durch die vielfältige Unterstützung des Landschaftsverbands Rheinland: Die Regionale Kulturförderung beteiligt sich finanziell, das LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum sowie das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte mit Personal und bei der Veröffentlichung der Ergebnisse. „Als gemeinnütziger Verein sind wir auf diese Unterstützung dringend angewiesen“, stellt der Vereinsvorsitzende Maximilian Freiherr von Fürstenberg klar: „Der Betrieb von Archiven und die Zugänglichkeitsmachung sind finanzielle Herausforderungen, die wir alleine nicht stemmen können. Die Kooperation zwischen Archiveigentümern und öffentlicher Hand hat sich bewährt und trägt einmal mehr exzellente Früchte.“  

 

Die Vereinigten Adelsarchive im Rheinland e.V.

 

Die VAR zählen 56 Mitgliedsarchive. Sie entstanden 1982 als Zusammenschluss zahlreicher rheinischer Adelsfamilien. Diese verpflichten sich laut Satzung zur Erhaltung und Sicherung des Adelsarchivguts im Rheinland, zur Sorge für die wissenschaftliche Ordnung und Verwaltung der Archive sowie zur planmäßigen Bearbeitung und Veröffentlichung.

Dazu unterhalten sie ein nach modernsten archivfachlichen Anforderungen eingerichtetes Depot auf Schloss Ehreshoven, um jene Archive unterzubringen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr am historischen Entstehungsort bzw. am Wohnort der Familie verbleiben können. Hier lagern derzeit 1,5 Regalkilometer Akten, ca. 10.000 Urkunden und ca. 2.000 Karten und Pläne. Die Zusammenarbeit mit dem LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum als Sitz der Geschäftsstelle des Vereins gewährleistet sowohl die archivfachliche Betreuung und inhaltliche Erschließung der Mitgliedsarchive als auch die Zugänglichkeit der Archive für wissenschaftliche Forschung und qualifizierte regionale und lokale Geschichtsarbeit.

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